Auf dieser Seite möchte ich anstehende Neuveröffentlichungen vorstellen, die in den nächsten Monaten erscheinen (sollen). Natürlich habe ich ich nicht permanent ale wichtigen alpinistischen Neuerscheinungen im Überblick, so dass ich mich freue, wenn man mir entsprechende Neuveröffentlichungen mitteilt.
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Reinhold Messner: "On Top - Frauen ganz oben" Hardcover, 200 Seiten, ISBN 978-3-7022-3083-8 Die Südkoreanerin Oh Eun Sun erreichte als erste Frau den 14. Achttausendergipfel. Reinhold Messner, der dies als erster Mann geschafft hatte, traf sich mit der Koreanerin in Nepal. Sein Treffen mit Oh wird Teil seines neuen Buchs "On Top - Frauen ganz oben". Messners Buch ist das erste umfassende Werk zur Geschichte der Bergsteigerinnen und Kletterinnen. Es zeichnet 200 Jahre Frauenalpinismus nach: von Hettie Dhyrenfurth bis zu Wanda Rutkiewicz und Gerlinde Kaltenbrunner, von Junko Tabei, der ersten Frau auf dem Everest, bis zu Edurne Pasaban und Lynn Hill, die kletterte, was vor ihr keinem Mann gelang. Messner über Oh Eun Sun: "Acht Achttausender innerhalb von 15 Monaten - das hat noch kein Mann geschafft." Erscheint im September 2010. |
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Horst Höfler: "Hias Rebitsch" Hardcover, 200 Seiten, ISBN 978-3-7022-3083-8 Mathias "Hias" Rebitsch (1911-1990) gehörte in den 1930er- und 1940er-Jahren zu den weltweit besten Kletterern. Seine Erstbegehungen im Karwendel, Kaisergebirge oder in den Stubaier Alpen zählen zu den schwierigsten ihrer Zeit und nötigen selbst heutigen Spitzenbergsteigern Respekt ab. Rebitsch war in erster Linie Freikletterer und erreichte nachweislich bereits Ende der 1930er-Jahre den siebten Schwierigkeitsgrad - den es offiziell erst seit 1977 gibt. Legendär ist Hias' Eiger-Nordwand-Versuch 1937 zusammen mit Ludwig Vörg: Nach einem infernalischen Wettersturz kamen sie als erste Partie lebend aus der berühmt-berüchtigten Wand zurück. Im selben Jahr erreichte Rebitsch am noch unbestiegenen Nanga Parbat den Silbersattel. Auf Sechstausendern der Puña de Atacama (Argentinien) entdeckte er ab Mitte der 1950er-Jahre bis dahin unbekannte Zeugnisse der Inkakultur ("Die silbernen Götter des Cerro Gallan") und wurde darüber zum anerkannten Forscher und Höhenarchäologen. Erscheint im Oktober 2010. |
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Walter Bonatti: "Die Berge meines Lebens" Broschiert, 464 Seiten, ISBN 978-3-492403900 Bergsteiger wie Anderl Heckmair (Eigernordwand, Grandes Jorasses und andere Abenteuer ebenfalls in der AS-Reihe Bergabenteuer erschienen), Heinrich Harrer und Walter Bonatti haben bewiesen, dass schon in der Frühzeit des Extrem-Alpinismus um die Mitte des 20. Jahrhunderts herausragende Leistungen am Berg möglich waren. Gerade der Italiener Bonatti (geb. 1930) wurde immer wieder gern als der begabteste Bergsteiger aller Zeiten bezeichnet, und das wohl nicht zu Unrecht, wie die erkleckliche Anzahl seiner schwierigsten Erstbegehungen (etwa am Mont Blanc) zeigt. Er blieb dabei stets seinen Prinzipien treu und kletterte ohne moderne Hilfsmittel. Dem Star-Rummel, der auch damals schon um Alpinisten gemacht wurde, blieb er fern. 1965 hat er sich dann, auf dem Zenit seiner Schaffenskraft, mit einer Winter-Erstbegehung der Matterhorn-Nordwand freiwillig vom aktiven Bergsteigen verabschiedet, was ihn nur noch sympathischer gemacht hat. Neuauflage des Hardcoverbuchs "Berge meines Lebens" aus dem AS-Verlag. Erscheint im Febraur 2011. |
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