Meine Top-Neuerscheinungen auf dem Alpinliteratur-Markt:

Natürlich ist die Liste der im Handel erhältlichen Bücher zu alpiner Literatur fast endlos. Und selbstverständlich ist die Fülle der neu veröffentlichten oder aufgelegten Bücher ebenfalls riesig. Daher gibt es hier stets nur eine kleine Auswahl an neuen Büchern, die sich dafür aber auch sicher lohnen dürften. Natürlich liegt auch hier der Schwerpunkt gemäß meinem eigenen Interesse auf den großen Bergen der Welt.

(Sortierung: chronologisch nach Erscheinungsjahr, innerhalb des Erscheinungsjahres zufällig)

Nicholas Mailänder: "Im Zeichen des Edelweiss"

416 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-909111-28-9
Preis: 39,80 €,
AS-Verlag 2006.

München ist zweifelsohne die Bergsteigerhauptstadt Deutschlands wenn nicht der Alpen: hier ist die Wiege des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, von hier starteten ungezählte Expeditionen in die Berge der Welt.

Nicholas Mailänder gibt mit viel Sachverstand einen tiefgehenden Einblick in die Geschichte Münchens bzw. in die Geschichte des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins. Namen wie von Schlagintweit, Paul Preuß, Hermann von Barth, Georg Winkler, Hans Ertl, Lothar Brandler, Michl Dacher, Pit Schubert und viele andere werden beleuchtet und in die Gesamthistorie integriert. Auch die antisemitische Bewegung im DAV wird von Mailänder kritisch und mit der gebotenen Vorsicht beleuchtet. Unzählige zuvor nicht veröffentlichte Bilder und ein sehr umfangreiches Quellenverzeichnis machen das sehr sorgfältig recherchierte Werk zu einem unbedingten Muss für alle alpinhistorisch Interessierten.
Das Buch ist auf hochwertigem Papier gedruckt, weswegen der Band mit seinen ohnehin umfangreichen gut 400 Seiten knapp 1,5 kg wiegt. Ein großartiges Werk zur Alpingeschichte mit etlichen Details, die man in anderen Büchern nicht erfährt!

   

Jochen Hemmleb: "Nanga Parbat - Das Drama 1970 und die Kontroverse"

300 Seiten, Hardcover, ISBN
Preis: 19,95 €,
Tyrolia-Verlag 2010

Jochen Hemmleb, bekannt durch seine gründlichen Recherchen in bereits mehreren anderen Werken, nimmt sich der Nanga Parbat-Expedition 1970 an und zeichnet ein recht neutrales Bild von den Geschehnissen: seinerzeit gelang Reinhold Messner die erste Überschreitung des Nanga Parbat aufgrund eines (nach Angaben Messners) notgedrungenen Abstiegs über die Diamirseite des Berges.
Hemmleb recherchiert wieder sehr gründlich, so dass schon alleine das Quellenverzeichnis für historisch interessierte Alpinisten Erwähnung finden muss. Anders als es der Leser eventuell erwartet zeigt Hemmleb jedoch keine neue "Lösung" des Problems auf, sondern gibt dem Leser lediglich neue Möglichkeiten und Grundlagen an die Hand, um sich selbst ein Bild machen zu können. Ein damit durchaus lohnendes Werk mit auch für mich neuen Aspekten und mir bislang unbekannten Tatsachen. Für ein "rundes" Bild zur Expedition 1970 ist dieses Buch sicher eher zu empfehlen als die Neuauflage von Messners "Rakete".

   

Hans Saler: "Gratwanderungen meines Lebens"

300 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-485-01304-8
Preis: 19,95 €,
nymphenburger Verlag 2010

   

Horst Höfler: "Karl Maria Herligkoffer"

296 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-905-11165-1
Preis: 19,90 €,
AS-Verlag 2010

Der Expeditionsleiter und Halbbruder Willy Merkls führte über 20 Expeditionen an die großen Weltberge und nach Grönland. Berühmte Bergsteiger wie Reinhold Messner, Doug Scott, Don Whillans, Wanda Rutkiewicz u.v.m. begleiteten ihn zum Nanga Parbat, Mount Everest, K2 usw. Horst Höfler zeichnet ein umfassendes Bild des besessenen, sieghaften und umstrittenen Mannes, der selbst nie auf einen hohen Gipfel steigen konnte. Eine faszinierende Biographie des Mannes, der mit Ehrgeiz und seinem Organisationstalent zum vielleicht bekanntesten Expeditinsleiter der 60er und 70er Jahre wurde. Keines der von Herrligkoffer selbst verfassten Bücher schildert in dieser Vollständigkeit Herrligkoffers Unternehmungen. Mit hochinteressantem Bildmaterial. Für "Insider" sei das ausführliche Quellenverzeichnis erwähnt.

Das Buch wurde anlässlich des Nanga Parbat-Films von Joseph Vilsmaier als sogenannte Sonderausgabe in den Handel gebracht.

   

Ralf-Peter Märtin: "Die Messner-Brüder am Nanga Parbat"

160 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-517086224
Preis: 14,95 €,
südwest-Verlag 2010

Der berühmte Regisseur Joseph Vildmaier drehte 2008/09 den Film "Nanga Parbat" - mit Messner als Berater schildert der Film Messners Sicht auf die Nanga Parbat-Expedition 1970, bei der Günther Messner umkam. Im Untertitel von Messners erstem Buch "Die Rote Rakete am Nanga Parbat" von 1971 heißt es "Drehbuch zu einem Film, der nie gezeigt werden kann".

Ralf-Peter Märtin versammelt in seinem Buch einen kurzen historischen Abriss zur Erschließung des Nanga Parbat wie auch das Drehbuch des Kinofilms von Joseph Vilsmaier. Vilsmaier schrieb das letzte Buchkapitel und schildert seine Motivation um die Dreharbeiten des Nanga Parbat-Films.

Für Fans des Films ist das Buch eine wunderbare Ergänzung mit historischen Bildern im einleitenden Teil und vielen Filmfotos im Drehbuch, welches den Hauptteil des Buches einnimmt.

   

Reinhold Messner: "Die Rote Rakete am Nanga Parbat"

304 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-89029-373-8
Preis: 19,95 €,
Malik-Verlag 2010

Die Erstausgabe von "Die Rote Rakete am Nanga Parbat" war 1971 das berühmte und heute bei Sammlern gesuchte Buch Messners über die tragische Nanga Parbat-Expedition 1970, während der bekanntermaßen Reinholds Bruder Günther umkam. Zum 40. Jahresjubiläum der Expedition bzw. begleitend zum Vilsmaier-Film "Nanga Parbat" erscheint nun Messners berühmtestes Buch wieder.

Dass man Messners bekanntestes Buch wieder lesen kann ist wunderbar, das sich Messner gleich im Vorwort wieder auf den jahrelangen Disput mit seinen einstigen Expeditionskameraden von Kienlin und Saler einlässt weniger. Das hinterlässt einen unangenehmen Vorgeschmack. Das Titelfoto zeigt Messner am Gipfel des Nanga Parbat - bei seinem Alleingang 1978. Warum hier kein Bild der Expedition von 1970 genutzt wurde weiß ich nicht...

 

Alexander Huber: "Free Solo"

Hardcover, ISBN 978-3-8354-0594-3
Preis: 35,00 €,
BLV-Verlag 2009

Mit spektakulären Fotos: Alexander Huber und seine atemberaubenden Free-Solo-Unternehmungen · Die Philosophie von Free Solo und seine Protagonisten - von Paul Preuß bis heute · Mit Beiträgen der weltbesten Free-Solo-Kletterer.

   

Reinhold Messner: "Eis Pole"

Hardcover, ISBN 978-3-8354-0497-7
Preis: 35,00 €,
BLV-Verlag 2009

Reinhold Messners Rückblick auf 100 Jahre Pol-Expeditionen: Messners gibt einen Rückblick auf die Eroberung der Eispole und schildert auch seine eigenen Erfahrungen bei seinen Grenzgängen zu Nord - und Südpol. Neben Messners eigenem Bildmaterial finden sich viele hochinteressante historische Aufnahmen. Eine sehr gelungene Übersicht zur Erschleißung von Antarktis und Arktis.

Achtung: das Werk ist zu einem sehr hohen Teil deckungsgleich mit Messners Buch "Nie zurück" von 1996. Das damalige Kapitel zum Mount Everest ist herausgenommen worden und gegen ein kleineres Kapitel zum Hielo Continental (Inlandeis in Patagonien) ersetzt worden.

   

Panitz, Hans-Jürgen: "Luis Trenker - Ungeschminkt"

190 Seiten, Hardcover, ISBN 978-88-8266-384-1
Preis: 39,95 €,
Tyrolia-Verlag 2009

Das Buch arbeitet Trenkers Leben in Stationen auf: neben der Familie ist natürlich das filmische Werk von Luis Trenker DER Schwerpunkt des Buchs: von den Anfängen mit Arnold Fanck bis zu seinen vielen Klassikern. Der Filmfan findet hier viele Beiträge wie auch abgedruckte Filmplakate und zahlreiche Filmfotos und Bilder von den entsprechenden Dreharbeiten.

Ein Höhepunkt des Buchs sind natürlich die von Trenker erzählten "Geschichten, die das Leben schrieb", wie es im Inhaltsverzeichnis heißt. Hier kann man den begnadeten Erzähler Luis Trenker genießen. Darüberhinaus kommen viele Weggefährten und Bewunderer zu Wort, zu z.B. Paul Rösch, Kurt Diemberger, Alexander Huber oder Hermann Magerer. Letztlich trägt Trenkers Sohn Luis Ferdinand zum Erfolg des Buchs bei, indem er Einblicke in die akribisch archivierten Briefwechsel Trenkers mit der Familie gewährt - weitere Höhepunkte des Buchs.

Gut gelungen ist auch die beigelegte DVD: sie zeigt ein etwa halbstündiges Interview des Autors mit Luis Trenker, sechs Monate vor dessen Tod. Auch kurz vor seinem Tod präsentiert sich Trenker in Hochform: lustig und voller Lebensfreude.

   

Katrin Steinbach: "Gerlinde Kaltenbrunner - Ganz bei mir"

320 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3890293325
Preis: 22,95 €,
Malik-Verlag 2009

Gerlinde Kaltenbrunner war bis vor wenigen Jahren nur den Kennern der Alpinszene bekannt. Dann eroberte Gerlinde Kaltenbrunner das breite Publikum - mit ihrem gewinnenden Lächeln, ihrer natürlichen und bescheidenen Art und ihrem unnachahmlichen Stil an den höchsten Bergen der Welt: sauber, ohne Sauerstoffmaske. Ich selbst habe sie schon auf Vorträgen gefragt, wann denn endlich ein Buch über ihre Expeditionen zu bekommen sei: nun ist es endlich soweit: bis zum Frühjahr 2009, als sie mit ihrem Ehemann den Lhotse ersteigen konnte, ist das Werk biographisch komplett und überzeugt durch mitreißende Texte und faszinierende Bilder.

Nach der Lektüre weiß der Leser, warum die Bergsteigerei auf Gerlinde Kaltenbrunner eine so große Faszination ausübt. Und wieso ein Pfarrer bei ihrer Bergsteigerkarriere so wichtig war. Absolut lohnend!

   

Horst Höfler: "Toni Hiebeler"

319 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-909111-56-5
Preis: 26,80 €,
AS-Verlag 2009

Toni Hiebeler ist vielen als Bergsteiger wie auch als Autor bekannt: in den Alpen gelangen ihm viele schwerste Touren bzw. Erstbegehungen. So war er bei der Erstdurchsteigung der Eiger-Nordwand im Winter mit dabei. Daneben war er Publizist einiger sehr populär gewordener Bücher wie z.B. "Abenteuer Berg" - Auszüge dieses Hiebeler-Klassikers sind in Höflers Buch abgedruckt. Zudem war er Herausgeber der seinerzeit bekannten Zeitschrift "Alpinismus".

Der AS-Verlag ehrt das zu kurze Lebenswerk Hiebelers, der 1984 bei einem Hubschrauberabsturz umkam, mit einem farben- und textprächtigen Band, der ein weiteres Schmuckstück in der AS-Reihe "Bergsteiger-Biographien" darstellt. Dabei gelingt es Höfler nachdrücklich, Hiebelers Leben, alpines Schaffen und berufliches Werk in einem einzigen Buch zu vereinen, wie es kein anderes Buch tut.

   

Reinhold Messner: "Westwand"

252 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-10-049416-0
Preis 19,95 €. Weitere Infos auf www.fischerverlage.de

Reinhold Messner - bestieg alle Achttausender, erster Soloaufstieg auf den Everest, erste Doppelüberschreitung zweier Achttausender, durchquerte die Antarktis usw. - doch war da nicht noch etwas? Doch: Messner war, bevor er medienwirksam und populär wurde, der beste Alpenkletterer seiner Zeit: in den 60er Jahren durchstieg er eine schwree wand nach der anderen, ihm gelangen zahlreiche schwerste Erstbegehungen. In den letzten 20 Jahren gibt es keine Messner-Publikation, die sich mit diesem Thema auseinandersetzt.

Nun endlich kann man in gewohnt-mitreißender Weise Messners nachlesen, wie sich Messner in seinen "Alpenjahren" an die schwierigsten Wände der Dolomiten, Ost- und Westalpen herangekämpft hat. Eingebunden sind diese Episoden in die Schilderung einer brenzligen Situation am Ortler 2004, als er und zwei Gefährten eine Neuroute in der Ortler-Westwand (daher auch der Titel) versuchten.

 

Jochen Hemmleb: "Tatort Mount Everest - Der Fall Mallory "

271 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-7243-1022-8
Preis 24,95 €. Weitere Infos auf http://www.herbig.net

Jochen Hemmleb, exzellenter Kenner des Irvine-Mallory-Dramas von 1924, liefert in seinem neuen Buch erneut Fakten und neue Hinweise, die ein weiteres Mal Licht ins Dunkel der Geschichte bringen. Der Buch liest sich sehr kurzweilig - der englische Titel seine jüngeren Werks "Detectives on Everest" wäre passend für das Buch, recherchiert Hemmleb doch sehr akribisch und zeigt detailliert auf, ob nicht vielleicht doch bereits 1924, knapp drei Jahrzehnte vor Hillary und Tenzing, Bergsteiger auf dem höchsten Punkt der Erde gestanden haben könnten. Und wenn Sie wissen möchten, ob der Second Step bereits 1924 kletterbar war, dann solten Sie dieses Buch genau dstudieren.

Für Leser, die sich für die Geschichte des Everest interessieren oder schlichtweg alpinhistorisch interessiert sind, ist dieses Buch ein "must have". Nun fehlt nur noch die Leiche Irvines und die seinerzeit mitgeführte Fotokamera...

 

Reinhold Messner: "Torre - Schrei aus Stein"

296 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-89029-359-2
Preis 19,95 €. Weitere Infos auf Malik-Verlag 2009

Der Cerro Torre im argentinischen Patagonien galt lange Zeit als das Symbol für den "unmöglichen" Berg. Dann kam Cesare Maestri gemeinsam mit Toni Egger an den Berg: neben der ersten Tragödie der (vielleicht) erste Gipfelerfolg - die Kontroverse um den Maestri-Aufstieg wurde fast zur Legende. Im Weiteren messen sich starke Bergsteiger wie Walter Bonatti, Jim Bridwell, Silvo Karo, Toni Ponholzer oder Hans Kammerlander an diesem Berg, der mehr wegen seiner widrigen Wetterbedingungen als wegen seiner klettertechnischen Schwierigkeiten als "schwerster Berg der Erde" bezeichnet wird.

Reinhold Messner gelingt wieder ein spannend geschriebenes Werk mit deutlichem Schwerpunkt auf der Erstbesteigung des Berges. Viele interessante, durchweg schwarz-weiße Bilder runden das inhaltlich interessante Buch zu einem sehr gelungenen Werk zum Cerro Torre ab: ein interessantes Buch des bekanntesten Alpinisten der Welt zum schwierigsten Berg der Erde!

   

Norbert und Gregor Herler: "Reiß mer´n nieder"

168 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-00-027813-6
Preis 14,90 €. Weitere Infos auf www.k2-1979.de

Das Buch widmet sich dem Leben des bekannten deutschen Höhenbergsteigers Michl Dacher, der 1994 viel zu früh verstarb. Der Buchschwerpunkt liegt auf der erfolgreichen K2-Expedition 1979 unter der Leitung von Reinhold Messner.

Das Buch überzeugt durch kurzweilige, mitreißende Texte ebenso wie durch die vielen, vielen Farbfotos, die größtenteils bislang unveröffentlichtes Material zeigen. Neben der ausführlichen Dokumentation der K2-Expedition 1979 wird der Leser auch durch Dachers weiteres alpines Leben geführt: 10 Achttausender bestieg Dacher und ist damit einer der erfolgreichsten deutschen Höhenbergsteiger - immer noch! Des Weiteren geht das Buch auf Dachers Grönlandexpedition 1970 ein und zeigt, wofür die Bucheinnahmen genutzt werden: zur Unterstützung der Nepalhilfe Beilngries und des Projekts "Michl Dacher-Schule Nepal".

Wer sich für die Höhenbergsteigerei interessiert, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Zu beziehen unter www.k2-1979.de

   

Otto C. Honegger & Frank Senn: "Sherpas am Everest"

173 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-909111-62-6
Preis: 49,80 €,
AS-Verlag 2009

Ohne Sherpas wäre für hunderte Expeditionen die Besteigung des Mount Everest nie möglich geworden. Auch heute noch sind die Helfer in Nepal für fast alle Everest-Aspiranten eine unschätzbare Hilfe. Das Buch begleitet aus der Sicht der Sherpas eine Everest-Expedition des Schweizer Bergsteigers Kari Kobler in einzelnen Kapiteln von Anmarsch über den Khumbu-Eisbruch bis zum Gipfel.
In großformatigen, oft doppelseitigen und fantastischen Bildern sowie mit einfühlsamen Texten gelingt den Autoren eine Hommage an die unermüdlichen Helfer. Der optische Eindruck über die Bilder überwiegt allerdings deutlich das Buch - ein wundervolles Werk mit hervorragendem Bildmaterial und damit ein großes Danke an alle Sherpas, die je einen Bergsteiger am Mount Everest unterstützt haben.

   

Emil Zopfi & Robert Steiner: "Tod am Khan Tengri - Lorenz Saladin"

176 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-909111-63-3
Preis: 49,80 €,
AS-Verlag 2009

Lorenz Saladin (1896-1936) war Schweizer, war Bergsteiger, war Kommunist - und damit durchaus als Alpinist umstritten, wenngleich er gerade dadurch häufig Gelegenheit bekam, in die Berge Zentral-Asiens zu reisen. Unumstritten ist sein großes Talent in der Fotografie, welches er autodidaktisch zur Prefektion brachte. So lebt das Buch nicht nur von den bewegenden Texten zu Saladins Reisen in die Berge Asiens, sondern vor allem von den großartigen Aufnahmen, die zumeist großformatig zu bestaunen sind. Den Autoren gelingt ein beeindruckendes Portrait eines vergessenen und doch so wichtigen Pioniers des Alpinismus. Lohnend!

   

Reinhold Messner: "Alle meine Gipfel: Bilanz eines Lebens der Extreme"

342 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3776625776
Preis: 29,95 €,
Herbig-Verlag 2008

Durch die völlig neu überarbeitete 3. Auflage dieses Messner-Klassikers liegt das 1982 erstmals erschienene Werk (ebenfalls im Herbig-Verlag) endlich wieder vor. Und damit auch Messers gesammtes Abenteuerleben in komprimierter Form: 342 Seiten, die das Leben in der Extremen über Jahrzehnte hinweg nebst Texten auch mit vielen hundert Fotos dokumentieren, chronologisch geordnet von 1950 bis 2008.

Messner hat in seinem Leben über 40 Bücher publiziert, doch nur dieses Buch liefert einen Querschnitt über Messners Gesamtwerk. Deshalb sei jedem dieses Buch empfohlen, der sich über Messners Leben, seine ungezählten Abenteuer und Expeditionen und auch gescheiterten Reisen informieren will. Ein großartiger Bildband mit informierenden, kurzen Texten; ein Buch, das die Person Reinhold Messner in seiner Gesamtheit beschreibt.

   

Karin Steinbach Tarnutzer und Peter Schmid: "Norbert Joos - Auf die höchsten Berge der Welt"

288 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-909111-61-9
Preis: 26,80 €,
AS-Verlag 2008

"Noppa", wie Norbert Joos von seinen Freunden auch genannt wird, ist einer der ganz wenigen Bergsteiger, der sich auf den Achttausendern auschließlich ohne künstlichen Sauerstoff bewegt. Dabei gelangen ihm spektakuläre Neurouten (Alleingang auf den Broad Peak, Überschreitung der drei Annapurna-Gipfel) sowie die Besteigung von insgesamt 13 Achttausendern. Nach sechs vergeblichen Versuchen am Mount Everest hat Noppa die Größe zu sagen, dass es dennoch keinen weiteren Versuch geben wird.

Karin Steinbach Tarnutzer gelingt es, in kurzweiligen Interviews mit vielen Bekannten und Freunden von Norbert Joos einen vielschichtigen Charakter aufzudecken und Joos´ Beweggründe und Motivationen darzulegen. Die Interviews mit Hans Kammerlander, Gerlinde Kaltenbrunner, Reinhold Messner, Joos´ Eltern, Ueli Steck, Peter Habeler und anderen wird durch Episoden rund um seine Achttausender-Besteigungen wie auch durch fantastische Bilder gelungen ergänzt.

   

Reinhard Karl: "Erlebnis Berg - Zeit zum Atmen"

192 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-7654-5152-2
Preis: 29,95 €,
Bruckmann-Verlag 2008

Reinhard Karl ist eine Legende - in den 70er Jahren gelangen ihm viele Neutouren und seine Bücher wurden zum Sprachrohr für eine ganze Klettergeneration. Viel zu früh kam er 1982 am Cho Oyu ums Leben. Doch sein Erstlingswerk "Erlebnis Berg - Zeit zum Atmen" (alle anderen Bücher erschienen posthum) blieb bis heute ein Klassiker der Alpinliteratur: die 1994 erschienene Neuauflage im Rahmen der "Alpinen Klassiker" des Bruckmann-Verlages war auch im Handumdrehen vergriffen. Nun endlich, weitere 14 Jahre später, ist sein wichtigstes Werk abermals neu aufgelegt - in völlig unveränderter Form, was dem Buch schöne Nostalgie verleiht.

Allen, die Karls Buch noch nicht gelesen haben sei gesagt, dass die Investition lohnt: Karls phantastische Collage aus erstklassigen Bildern und seinerzeit revolutionär-freien Texten beeindruckt auch noch 28 Jahre nach Erscheinen der ersten Ausgabe.

   

Oelz, Oswald; Schneider, Curt; von Nayhauß, Dirk und Klier, Nadja: "Nordwand"

173 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-909111-57-2
Preis: 49,80 €, AS-Verlag 2008.

Mit dem Buch "Nordwand" gelingt dem AS-Verlag ein weiteres Stück Eiger-Geschchte: 1936 kommt es in der Eigerwand zur vielleicht schlimmsten Tragödie: vier Bergsteiger, Toni Kurz, Edi Rainer, Willy Angerer und Andi Hinterstoißer nehmen die Wand in Angriff, müssen aber bei Schlechtwettereinbruch umkehren. Alle kommen um, zuletzt Toni Kurz, wenige Meter oberhalb der Retter. Ein Drama, welches derzeit auch in den Kinos läuft.

Das Buch ist einerseits Begleitbuch zum Film, andererseits auch einzigartige Dokumentation des Dramas: die Filmbilder sind, sozusagen nachträglich, eine fotographische Darstellung der Tragödie; die Texte, bei denen es sich zum größten Teil um Drehbuchauszüge zu handeln scheint, liefern ein Tagebuch der Geschehnisse von 1936. So entstand eine sehr persönliche Darstellung jener Tage, während derer vier Bersteiger, unter den Augen der Zuschauer auf der Kleinen Scheidegg, ihr Leben in der 1800 Meter hohen Wand verloren.

   

Ursula Markus & Ursula Eichenberger: "Augusto Gansser"

ca. 160 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-909111-58-9
Preis: 49,80 €,
AS-Verlag 2008

Den Namen Gansser nennt man in einem Zug mit weiteren berühmten Bergsteigern und Geologen wie G. O. Dyhrenfurth und Toni Hagen. Der Abenteurer, Geologe und Entdecker lernte viele Länder dieser Erde kennen (Nepal, China, Persien, Bhutan, Kolumbien, Trinidad, Grönland,...) und war u.a. 1936 der erste Ausländer, der, als Tibeter verkeidet, den Berg Kailash sah, seine Umgebung erkundete und den heiligen Berg umrundete. Viele Expeditionen führten ihn in Regionen, die er als Erster betreten durfte.
Das großformatige Buch besticht neben den Texten von Ursula Eichberger vor allem durch die phantastischen, oft seitenfüllenden Bilder aus Ganssers Expeditionsleben. Die Dokumentation wird durch viele Tagebuchauszüge und genaue Skizzen ergänzt, die Gansser während seiner Reisen anfertigte.

Ein faszinierendes Buch, welches die Pionierzeit der Himalaya-Erschließung wieder wach werden lässt und da Leben Ganssers würdigt. Dringende Leseempfehlung, nicht nur für Geologen und Himalaya-Freunde!

   

Reinhold Messner: "Diamir - König der Berge":

292 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-894057-08-4
Preis: 39,90 €,
Frederking & Thaler-Verlag 2008

Farbenprächtiges, großformtiges Buch von NAnga Parbat-Kenner Reinhold Messner. Die optische Aufmachung des Buches mit vielen großformatigen, noch nie zuvor gesehenen Bildern ist fantastisch - diesbezüglich des beste Nanga Parbat-Buch, das auf dem Markt ist!
Bezüglich der Texte, das Buch ist eine Ersteigungschronik, die Kapitel damit chronologisch sortiert, ist zu sagen, dass Messner leider in Sachen Nanga Parbat nicht gerade dazugelernt hat: immer noch wird die Expedition 1970 breit getreten, immer noch wird in Herrligkoffer ein Schuldiger gesucht. Leider fehlen auch wichtige Expeditionen in diesem Buch wie z.B. die erfolgreiche tschechische Expedition von 1970 - bis heute die einzigen, die den Weg Hermann Buhls nachstiegen.
Dennoch: das Buch lohnt für jeden, für den eine optisch hochwertige Aufmachung wichtig ist und der sich über eine Reihe wichtiger Expeditionen am Nanga Parbat einen Überblick verschaffen will. Wer dann noch das Geschriebene, gerade zur Expedition 1970, kritisch einzuschätzen vermag, wird den Kauf nicht bereuen.

   

Wolfgang Nairz: "Die wilden siebziger Jahre":

256 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-902480-49-1
Preis: 27,00 €,
Egon Theiner-Verlag 2008

Wer sich mit dem Expeditionsbergsteigen im Himalaya befasst, der wird sicher die Namen Wolfgang Nairz und Chris Bonington in einem Atemzug nennen. Nairz zeichnete sich vor allem in den 70er Jahren als grandioser Organisator und Expeditionsleiter aus und war auch selbst als Bergsteiger erfolgreich: der größte Erfolg gelang ihm 1978 als Leiter der Everest-Expedition, in die sich auch Reinhold Messner und Peter Habeler einkauften: ihnen gelang die Erstbesteigung des Mount Everest ohne künstlichen Flaschensauerstoff. Nairz selbst erreichte ebenfalls den Gipfel.
Das Buch ist voll mit phantastischen Bildern und interessanten Raritäten, die ich so in noch keinem Everest-Buch gesehen habe. Absolut lesenswert und mein derzeitiger Favorit!

Dem Buch liegt eine DVD mit ca. 45 Minuten Spielzeit bei. Der Film fasst die alpinen Höhepunkte von Nairz zusammen, mitunter mit seltenem Filmmaterial. Das Buch selbst ist auf hochwertigem, schwerem Papier gedruckt und mit einem stabilen Cover versehen - beste Qualität innen und außen!

   

Hans Kammerlander & Rainer Kurek: "Direttissima zum Erfolg"

190 Seiten, ISBN 978-3-89981-158-2
Preis: 24,90 €,
Frankfurter Allgemeine Buch Verlag 2008.

"Was Automobilmanager vom Höhenbergsteigen lernen können", so heißt es im Untertitel des Buches. Und so haben sich mit Rainer Kurek und Hans Kammerlander absolute Experten auf ihren jeweiligen Gebieten zusammen getan. Viele Spitzenbergsteiger geben Ihr Wissen an Manager weiter, erzählen, wie sie sich auf große Aufgaben und Herausforderungen vorbereiten, wie sie Visionen umsetzen, wie sie aus Rückschlägen lernen. Leider gelingt dies nicht immer.
Beim Team Kammerlander / Kurek gelingt dies in vortrefflicher Weise und so wird das Buch keine "Neuauflage" alter Managerberater, sondern ein sehr interessantes Buch, bei dessen Lektüre Kurzweil für den Manager als auch für den Bergsteiger- und Kammerlander-Fan garantiert ist.
Auch in den hervorragenden Bildern, die ausschließlich Hans Kammerlander in verschiedenen Stadien seiner Alpinkarriere zeigen, gelingt es, die Analogien zwischen Management und Profialpinismus herauszupräparieren.

   

Reinhold Messner: "Sturm am Manaslu"

ca. 272 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-909111-52-7
Preis: 29,80 €,
AS-Verlag 2008

Das Buch ist eine Neuauflage eines der ersten Messner-Bücher: das Buch dokumentiert die tragische, aber auch erfolgreiche Manaslu-Expedition 1972: einem starken österreichischem Team gelingt die erste Durchsteigung der schweren Manaslu-Südwestwand. Aber der Gipfelerfolg, der nur Reinhold Messner gelingt, fordert auch Opfer: im Schneesturm sterben zwei Expeditionskameraden, finden im Nebel nicht mehr ins rettende Lager zurück. Messners packender Report der Expedition wird von interessanten Farbfotos auch jüngerer Expeditionen sowie einer bis 2006 reichenden Erschließungschronik abgerundet. Eine gelungene Neuauflage des lange vergriffenen Klassikers "Sturm am Manaslu" von 1972.

   

Dirk von Nayhauß: "Extrem am Berg - Mit 20 Alpin-Stars im Gespräch"

176 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-909111-54-1, Preis: 49,80 €, AS-Verlag 2008.

Das Titelbild mit Alexander Huber mit der Unterschrift "Extrem am Berg" zeigt letztlich das, was dieses Buch ausmacht: Dirk von Nayhauß führt mit 20 Alpinisten (Josune Bereziartu, Harald Berger, Sir Chris Bonington, Steph Davis, Kurt Diemberger, Ralf Dujmovits, Stefan Glowacz, Yuji Hirayama, Steve House, Alexander Huber, Thomas Huber, Gerlinde Kaltenbrunner, Hans Kammerlander, David Lama, Reinhold Messner, Oswald Oelz, Ines Papert, Dean Potter, Stephan Siegrist, Ueli Steck) sehr persönliche Interviews, in dene die Extremsportler ihr Innerstes Preis geben. Symbolisch hierfür werden die Hände, die "Kletterwerkzeuge" der Stars, fotographisch in Szene gesetzt.

Ergänzt werden die Texte mit großartigen Schwarzweiß-Portraits, auf denen sich die Bergsteiger ebenso offen und ehrlich zeigen wie ín den Antworten auf intime und persönliche Fragen.

Abgerundet wird das fantastische Buch, welches eine hervorragende Ergänzung zu den im AS-Verlag erschienenen Bergsteiger-Biographien ist, durch die sehr ausgewogene Auswahl an Interviewpartnern: hier kommen die Grand Seigneurs der Kletterszene ebenso zu Wort wie Newcomer (sicher, Lama und Steck sind Insidern der Szene schon länger bekannt); Sportkletterer erzählen wie auch Big Wall-Heros, Allround-Könner und 8000er-Alpinisten über ihre ganz persönlichen Erfahrungen am und mit dem Berg.

   

Messner, Reinhold: "Der leuchtende Berg"

243Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-89405-705-3
Preis: 19,90 Euro,
Frederking & Thaler-Verlag 2008

Das Titelbild zeigt den 8068 m hohe Gasherbrum I - den "leuchtenden Berg". 2008 jährt sich seine Erstbesteigung durch ein amerikanisches Team zum 50. Mal. Zeit für Reinhold Messner, die Besteigungs- und Erschließungsgeschichte des Berges zu beleuchten.
Und wer könnte das besser als Messner selbst, der an den Gasherbrum-Gipfeln Alpingeschichte geschrieben hat: 1975 gelang ihm mit dem Zillertaler Peter Habeler die Zweitbesteigung des Berges über eine schwierige Neuroute. Doch damit nicht genug: Messner und Habeler erkletterten den Gipfel "by fair means": ohne Hochträger, ohne Lagerkette, ohne fixe Seile, ohne Flaschensauerstoff! Eine lupenreine Besteigung, die damals praktisch niemand für möglich hielt. Doch für Messner war bereits nach der tragischen Manaslu-Expedition von 1972 klar, dass ein kleines Team, bei allem Risiko, deutlich flexibler am Berg operieren kann als eine träge Großmannschaft.
7 Jahre später konnte Messner eine weitere Dimension im Achttausender-Bergsteigen eröffnen: gemeinsam mit Hans Kammerlander gelang eine erstmalige Doppelüberschreitung der beiden Gasherbrum-Achttausender: 5000 Höhenmeter im Aufstieg, 5000 Abstiegsmeter, eine Woche nonstop in extremen Höhen - das gelang bis dato niemandem!
Das Buch ist eine absolut lesenswerte, aktualisierte Neuauflage des damaligen Klassikers "Die Herausforderung".

 

Stephen Venables: "Bis ans Limit"

304 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-7688-1948-0
Preis: 59,90 Euro,
Bruckmann-Verlag 2007

 

Alexander Huber: "Der Berg in mir"

313 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-89029-337-0
Preis: 19,90 Euro,
Malik-Verlag 2007

Alexander Huber gehört nicht nur seit Jahren zur absoluten Weltspitze der Kletterer, er bricht auch gemeinsam mit seinem Bruder Thomas ständig neue Geschwindigkeitsrekorde an den schwierigsten und größten Felswänden dieser Welt. Alexander Huber ist hierbei an großen Alpenwänden, wie z.B. der Nordwand der Großen Zinne, ebenso routiniert wie an den Big Walls des Yosemite Park und den gigantischen Wänden an den Bergriesen des Himalaya.

Huber hat das Felsklettern revolutioniert und wird nicht müde, mit neuen bahnbrechenden Touren aufzuwarten: am 10. Oktober "durchrennen" die Huberbuam die Klassikerroute "The Nose" am El Capitan im Yosemite Valley in 2:45:45 Stunden - ein weiterer Meilenstein im Speedklettern. Aber auch Rückschläge hat Alexander Huber zu verkräften und erzählt auch hier offen und ehrlich, wie er an Niederlagen gewachsen ist.

 

Andreas Nickel: "Himalaya - Norman Dyhrenfurth"

240 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-909111-41-1
Preis: 49,80 Euro,
AS-Verlag 2007

Sechs große Himalaya-Expeditionen unternimmt Norman Dyhrenfurth zwischen 1952 und 1971. Mit diesen Expeditionen schreibt er Alpingeschichte und verbindet seinen Namen untrennbar mit der Goldenen Ära des Himalaya-Bergsteigens. Es gelingt ihm, das alpine "Erbe" seines berühmten Vaters, Günter Oskar Dyhrenfurth", in eine neue Zeit zu retten: seine erfolgreichste Expedition führt ihn 1963 zum Mount Everest, wo unter seiner Leitung die erstmalige Überschreitung eines Achttausender gelingt: Aufstieg über den damit erstmals begangenen Westgrat, Abstieg über die Hillary-Route von 1953.

Sein filmisches und fotografisches Werk (Dyhrenfurth war u.a. Leiter der Filmschule von Los Angeles, der damals berühmtesten Filmschule in den USA), das bei diesen Expeditionen entsteht, ist bis heute unerreicht. Das Buch ist in Form von exzellenten Texten und großartigen Bildern eine Hommage an den Himalaya wie auch an Prof. Norman Dyhrenfurth.

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