1991 wurde der Aachener Lousberglauf ins Leben gerufen! Und erfreut sich seitdem wachsender Beliebtheit. An sich ein Breitensport-Lauf, dominieren ihn die zahlreichen Studenten oder "Alumnis", die hier teilnehmen. Ende der Neunziger Jahre wurde gar die Schallmauer der 1000 Teilnehmer überschritten und seit dem Jahr 2000 ist der Lauf in seiner Teilnehmerzahl auf 1500 LäuferInnen limitiert - mehr wären auf den teilweise schmalen Wegen des Lousberges nicht machbar. Die Folge des Laufbooms: das Limit wird immer eher erreicht...
Impressionen vom Lousberglauf gibt es auch in meiner kleinen Diashow.
Das
Streckenprofil ist trotz der geringen Streckenlänge von 5555 Metern
durchaus anspruchsvoll: Vom Startplatz an den "Türmen" geht es
zunächst recht steil die Nizzallee hinauf, die im mittleren Teil wieder
verflacht. Nur leicht ansteigend geht es bald leicht abfallend die Theresienstraße
hinab zur Kupferstraße, wo nach einer scharfen 90°-Kurve ein steiler
Anstieg zum "Teufel" wartet, der bei Nässe durch das Kopfsteinpflaster
und die Neigung unangenehm werden kann. Am "Teufel" vorbei geht es
über die Buchenallee, zunächst fast eben bzw. leicht abfallend, dann
wieder ansteigend. Nach einer weiten S-Kurve folgt dann die lange Anstiegsgerade
hinauf auf den Lousberg. Doch Vorsicht: die Steigung ist nicht komplett einsehbar
und somit länger, als es scheint. Kräfte einteilen! Wenn man die folgende
scharfe 180°-Kurve erreicht, hat man es fast auf´s Plateau geschafft.
Das Lousberg-Plateau wird auf der Hofmann-Allee von Nordwest nach Südost
überquert, vorbei am markanten Drehturm, wo 2002 sogar erstmals ein Wasserposten
eingerichtet war. In weiter Schleife wird der Drehturm umrundet und es geht
zurück in nordwestliche Richtung, bis man schließlich auf die entgegenkommenden
Läufer trifft. Doch nur kurz, denn dann geht es endlich abwärts: abermals
eine scharfe Kurve und es geht über die Belvedere-Allee in angenehmer Steigung
hinab - hier kann man nochmal Brickets auflegen und Gas geben. Bis zu den Säulen
läuft man schnurgerade abwärts, dann wieder eine scharfe Kurve: beinahe
180° im Uhrzeigersinn (Vorsicht bei Nässe!) und wechslend steil über
befestigte Wege weiter hinab, während man bereits den Sprecher am Megaphon
unten im Ziel hört. Das allerletzte Stück erfordert nochmals Aufmerksamkeit:
sehr steil (Vorsicht, ohnehin bei Nässe!) geht es die letzten Meter hinab
zur Rütscherstraße und wie von selbst fliegt man nach diesem Anlauf
durchs nahe Zieltor.
2001 und 2002 starteten die Geowissenschaftler gemeinsam als "Erdrutsch"-Team und konnten so 2001 immerhin das viertgrößte Team stellen. 2003 bin ich im "Alumni"-Team gestartet.
Meine persönliche Leistungsentwicklung beim Lousberglauf:
| Jahr |
1999
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2000
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2001
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2002
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2003
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| Zeit [min.] |
24:47
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24:21
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25:53
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24:40
|
24:58
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| Platzierung auf 100 |
24,9
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20,5
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30,5
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18,8
|
21,5
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Website: http://www.lousberglauf.de