Marleen Renders (Belgien)
![]() |
Bild: Marleen Renders
| Steckbrief: | ||
| Geboren | 24. Dezember 1968, wohnt heute in Zonhoven. | |
| Größe | 1,66 m | |
| Beruf | ? | |
| Gewicht | 45 kg | |
| pers. Bestzeiten | 1500 m 4:18,07 min. (1987) | |
| 3000 m 9:03,64 min. (1997) | ||
| 5000 m 15:24,98 min. (1996) | ||
| 10.000 m 31:03,60 min. (2000) | ||
| Halbmarathon: 1:10:02 Std. (1995) | ||
| Marathon: 2:23:44 Std. (Paris 2000) | ||
| Verein / Trainer | AV / Ehemann Peter Zeelmaekers. |
Bereits als 18jährige hatte Marleen Renders 1987 mit einer erstaunlichen Leistung auf sich aufmerksam gemacht: mit 32:12,51 Minuten lief sie einen Junioren-Weltrekord über 10.000 m. Einige Wochen später wurde sie Zwölfte bei den Weltmeisterschaften in Rom über diese Strecke. Doch dann erfuhr die Karriere der Marleen Renders einen Knacks. Sie erlitt nach zu hartem Training nacheinander mehrere Ermüdungsbrüche und mußte nach einem Achillessehnenriß operiert werden. Von 1988 bis 1992, gut vier Jahre, dauerten die Verletzungsprobleme. Und die Karriere der Belgierin, die mehrfach nationale Meisterin auf den Strecken zwischen 3000 m und Halbmarathon war, schien längst beendet. Doch nachdem Marleen Renders 1993 Mutter geworden war, begann sie ein Jahr später wieder mit dem Laufen. Betreut wurde sie nunmehr von ihrem Ehemann Peter Zeelmaekers, der als Physiotherapeut tätig ist. Das belgische Leichtgewicht hatte einen guten Start und gewann 1994 einen Halbmarathon in Hasselt.
Die Bahnsaison spielte jedoch im zweiten Teil ihrer Karriere nur noch eine untergeordnete Rolle. Zur Marathon-Weltelite zu zählen, das war das Ziel von Marleen Renders. Und das hat sie inzwischen erreicht. 1995 gewann sie ihre Marathonpremiere in Antwerpen und erreichte bereits 2:28:57 Stunden. Um gut eine Minute steigerte sie sich dann 1996 in Berlin, als sie als Dritte 2:27:42 Stunden erzielte. Und der Aufwärtstrend setzte sich fort: Als Zweite des Rotterdam-Marathons lief sie 1997 mit 2:25:56 Stunden eine Weltklassezeit.
| Palmares: | ||
| 2002 | Marathon-EM in München: Aufgabe nach etwa 1:30 Std. | |
| Halbmarathon-WM: 8. Platz in 8. Platz in 1:09:40 Std. | ||
| Paris-Marathon: 1. Platz in 2:23:05 Std. | ||
| 2001 | Halbmarathon-WM in Edmonton: 18. Platz | |
| 1998 | Marathon-EM: 5. Platz | |
| Berlin-Marathon: 1. Platz in 2:25:22 Std. (Landesrekord) | ||
| Berliner Halbmarathon: 1. Platz | ||
| London-Marathon: 4. Platz | ||
| 1997 | Berlin-Marathon: 3. Platz | |
| Rotterdam-Marathon: 2. Platz in 2:25:56 Std. | ||
| Berliner Halbmarathon: 1. Platz | ||
| 1996 | Berlin-Marathon: 3. Platz in 2:27:42 Std. | |
| Olympiade in Atlanta: 24. Platz im Marathon in 2.36.27 Std. | ||
| 1995 | Halbmarathon-WM: 13. Platz | |
| Antwerpen-Marathon: 1. Platz in 2:28:57 Std. (Debüt) | ||
| 1994 | Halbmarathon-WM: 7. Platz | |
| Leichtathletik-EM: 10. Platz über 10.000m | ||
| 1988 | Olympiade in Seoul: 13. Platz über 10.000 Meter | |
| 1987 | Leichtathletik-WM: 12. Platz über 10.000m | |
| Junioren-Weltrekord über 10.000m: 32:12,51 min. | ||
| 1986 | Junioren-WM: 3. Platz über 10.000m |