[A] [B] [C] [D] [E] [F] [G] [H] [I] [J] [K] [L] [M] [N] [O] [P] [Q] [R] [S] [T] [U] [V] [W] [XYZ]
^ [ A ]
Aktivität:
Die Anzahl der Zerfälle pro Sekunde nennt man die Aktivität.
Alpha-Zerfall (a-Zerfall):
ein Alpha-Teilchen hat die Zusammensetzung eines Heliumkerns, besteht also aus
zwei Protonen und zwei Neutronen.
Sie sind also zweifach positiv geladen. Ein Beispiel ist der Zerfall von Polonium
Po-210 zu Blei Pb-206:
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Atom:
nach dem Atommodell von Dalton noch das kleinste, nicht weiter teilbare Teilchen
(griech.: "atomos" = unteilbar). Moleküle, Ionen und Radikale
bestehen aus Atomen.
^ [ B ]
Bequerel:
Einheit für die Aktivität einer radioaktiven Substanz. Sie wird in
Bequerel gemessen: 1 Bq = 1 / s.
Beta-Zerfall (b-Zerfall):
Beta-Teilchen sind negativ geladen und sind schnell fliegende Elektronen. Sie
entstehen durch den Zerfall eines Neutrons
in ein Proton und ein Elektron. Das Elektron wird emittiert, also aus dem Kern
gesandt. Das Proton verbleibt im Kern, die Kernladungszahl Z steigt also durch
diesen Zerfall um 1. Ein Beispiel ist der Zerfall von Thallium-204 zu Blei-204:
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^ [ C ]
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^ [ D ]
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^ [ E ]
Elektronen:
Die kleinsten und leichtesten Elementarteilchen. Sie halten sich in der Atomhülle
auf und wiegen mit etwa 1/2000 u fast nichts.
Elementarteilchen:
Die kleinsten Bauelemente eines Atoms: die Kernbausteine Neutron
und Proton
sowie die Elektronen, die die Hülle aufbauen.
^ [ F ]
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^ [ G ]
Gamma-Zerfall (g-Zerfall):
Gamma-Teilchen sind elektrisch neutral und besitzen fast keine Masse. Sie bestehen,
ähnlich wie Licht, aus Energie. Ein Beispiel ist der Zerfall von Americium
Am-241 zu Neptunium Np-237:
![]()
^ [ H ]
Halbwertzeit: ![]()
Darunter versteht man die für jedes radioaktive Element
typische Zeitdauer, in welcher sich die vorhandene Menge an radioaktiven Teilchen
halbiert hat. Diese Zeit hängt nicht von der Anfangsmenge ab. Die Halbwertszeit
wird üblicherweise mit T½ abgekürzt und beträgt zwischen
Bruchteilen einer Sekunde bis hin zu Milliarden Jahren.
^ [ I ]
Isotop:
verschiedene Neutronenanzahl bei gleicher Protonenanzahl.
^ [ J ]
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^ [ K ]
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Kernladungszahl:
Entspricht der Anzahl der Protonen
im Kern.
Kernspaltung: ![]()
Dieser von Lise Meitner und Max Frisch 1939 geprägte
Begriff beschreibt, dass schwere Atomkerne wie z.B. von Uran und Thorium bei
Beschuss mit Neutronen in kleinere Kerne gespalten werden. Dieses Verhalten
bildet die Grundlage von Kernkraftwerken, aber auch von Atombomben.
Kettenreaktion: ![]()
Jede Kernspaltung erfordert den Einfang eines Neutrons. Bei der Spaltung selber
werden wiederum Neutronen freigesetzt (je nach Reaktion 2 oder 3 Stück
pro Spaltung). Treffen diese nun auf weitere Kerne und spalten diese, so wächst
die Zahl von freien Neutronen
schnell an - die Kettenreaktion ist wie eine Lawine in Gang gesetzt.
Kritische Masse:
Treffen die bei einer Kernspaltung
freigesetzten Neutronen auf weitere Kerne und spalten diese, so setzt die Kettenreaktion
ein. Das funktioniert aber nur dann, wenn genügend Kernmaterial vorhanden
ist - sonst entweicht der größte Teil der Neutronen,
bevor er einen geeigneten Reaktionspartner gefunden hat. Eine Kettenreaktion
erfordert also mindestens eine bestimmte Menge an Uran-235 oder anderen geeigneten
Isotopen,
diese Menge bezeichnet man als kritische Masse. Die kritische Masse von Uran-235
beträgt etwa 50kg und bei Plutonium-239 etwa 10kg.
^ [ L ]
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^ [ M ]
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^ [ N ]
Neutron:
neutrales Elementarteilchen,
Kernbaustein. Die Masse ist etwa so groß wie die eines Protons,
nämlich 1u.
Nukleonen:
Nach dem griechischen Wort "nukleos" = Kern sind hiermit die
Elementarteilchen
gemeint, die den Kern eines jeden Atoms aufbauen, nämlich Protonen
und Neutronen.
Nuklid:
Bei einer Atomsorte, egal ob es sich hierbei um Isotope handelt oder nicht,
spricht man von Nukliden.
Nuklidkarte:
In Nuklidkarten sind für alle Elemente sämtliche Isotope
zu ersehen. In diesen Karten sind auch instabile (radioaktive) und stabile Isotope
unterschieden sowie die jeweiligen Zerfallsarten vermerkt, durch die die instabilen
Isotope
zerfallen.
^ [ O ]
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^ [ P ]
Proton:
positiv geladenes Elementarteilchen
im Kern eines Atoms. Die Masse beträgt, wie beim Neutron
auch, 1u.
^ [ Q ]
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^ [ R ]
Radioaktivität:
Durch den spontanen (ohne äußere Einwirkung!)
Zerfall von Atomkernen bestimmter radioaktiver Elemente entstehen kleinere Kerne
unter Energieabgabe und Freisetzung von typischer radioaktiver Strahlung (siehe
auch unter Alpha-
/ Beta-
und Gamma-Strahlung).
Der Zerfall gehorcht einem universellen Naturgesetz und wird mathematisch durch
eine Exponentialfunktion mit einer typischen Halbwertszeit
beschrieben.
^ [ S ]
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^ [ T ]
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^ [ U ]
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^ [ V ]
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^ [ W ]
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^ [ X, Y, Z]
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