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der Everest aus dem Weltall.
1 = Nordwand, 2 = Nordgrat, 3 = Nordostgrat, 4 = Ostwand, 5 = Südostgrat,
6 = Südwestwand, 7 = Westgrat
Auf dieser Seite können Sie sich einen Überblick über die derzeit 15 Routen auf dem Everest machen. Sortiert nach der jeweiligen Erstbegehung.
1953
- Südostgrat (Normalroute):
Sir Edmund Hillary und Sherpa Tenzing Norgay am 29. Mai 1953
um 11:30 Uhr Ortszeit. ERSTBESTEIGUNG!
1963
- Westgrat:
W. F. Unsoeld und T. F. Hornbein steigen
vom Western Cwm zum Westgrat auf und von dort weiter zum Gipfel. Abstieg über
die Normalroute. US-Expedition unter der Leitung von Norman Günter Dyhrenfurth.
1975
- Südwestwand:
Nach mehreren vergeblichen Versuchen gelingt einer britischen
Expedition unter Chris
Bonington die erste Besteigung der schwierigen Südwestwand: Dougal Haston
und Doug Scott erreichen am 24. September den Gipfel.
1975
- Besteigung der Nordseite:
Chinesen besteigen den Everest von der Nordseite her - erste
offizielle Besteigung von tibetanischer Seite nachdem die angebliche Besteigung
1960 über den Nordostgrat umstritten bleibt.
1979
- Westgrat- Joguslawen-Route:
Andrej Stremfelj und Jernej Zaplotnik vollenden am 13. Mai
den schwierigen Weg, der nie in die Nordflanke ausweicht und stets der Grathöhe
treu bleibt. Eine schwere Route!
1980
- Nordwand:
Japaner steigen vom Rongbuk-Gletscher über Schneehänge
und eine Rinne (Japaner-Couloir) ins Hornbein-Couloir und weiter zum Gipfel,
der am 10. Mai erreicht wird.
1980
- Südpfeiler:
1978 bereits von Messner und Habeler ins Auge gefasst begehen
die polnischen Spitzenbergsteiger Jerzy Kukuczka und Andrzej Czok den Südpfeiler
am rechten Rand der Südwestwand zum ersten Mal. Am 19. Mai stehen sie am
Gipfel.
1980
- Nordwand - Messner-Variante:
Bei seinem spektakulären Alleingang in der Monsunzeit
wählt Messner eine neue Route in der Nordwand: vom Nordgrat aus quert er
unter dem Nordostgrat bis zum Norton-Couloir (Großes Couloir) und von
dort weiter zum Gipfel, den er am 20. August erreicht.
1982
- Südwestpfeiler:
Elf sowjetische Bergsteiger erreichen über den Pfeiler
links der Zentralrinne (Südwestwand) den Gipfel.
1983
- Ostwand:
Amerikaner schaffen erstmals die Durchsteigung der schwierigen
Wand: Louis Reichardt, Kim Momb und Carlos Buhler vollenden am 8. Oktober die
Route zum Südgipfel und weiter über den Südostgrat zum Hauptgipfel.
1984
- Nordwand - Großes Couloir:
Die Australier Tim Macartney-Snape und Greg Mortimer steigen
durch die Norton-Schlucht zum Gipfel und erreichen diesen am 3. Oktober.
1986
- gesamter Westgrat:
Sharon Wood und Dwayne Congdon steigen vom Rongbuk-Gletscher
über die Westschulter und durch das Hornbein-Couloir zum Gipfel (20. Mai).
1988
- Ostwand - direkte Kangshuhng-Wand:
Der Brite Stephen Venables kann eine direkte Linie zum Südsattel
ziehen und steigt von dort über die klassische Hillary-Route zum Gipfel
(12. Mai).
1995
- Nordnordostgrat:
Japaner schaffen die Erstbegehung und die Überschreitung
der drei Pinnacle-Gruppen. Von dort über den Nordostgrat zum Gipfel (11.
Mai).
1996
- Nordnordost-Couloir:
Petr Kouznetsov, Valeri Kohanov und Grogori Semikolenov steigen
vom Ostrongbuk-Gletscher links des Nordgrates auf und im weiteren Verlauf über
den Nordostgrat zum Gipfel (20. Mai).