Hochgrat - 1833 m

meine persönliche Kurz-Bewertung der Tour

Montag, der 1. August 1988 Top

der herbstliche Hochgrat (c) Volker Schlotmann

Wir verbringen den Urlaub diesen Sommer in Hindelang, wollen jedoch noch den Hochgrat besteigen, der uns vor zwei Jahren verwehrt geblieben ist. Also mit dem PKW nach Oberstaufen und weiter zur Eibelealp, der Talstation der Hochgratbahn. In kleinen 4-Personen-Kabinen kann man sich hier gemütlich auf den Berg bringen lassen. Aber wir wollen natürlich zu Fuß hinauf. Obschon es ordentlich warm wirdist heute...

noch wenige Meter bis zur Lauchalpe. Genau drüber ist bereits die Bergstation zu sehen.

Blick vom Hochgrat-Gipfel hinab nach Steibis und nach Oberstaufen. Links der Imberg, der ebenfalls per Bergbahn erschlossen ist

Aber auch bei warmen Wetter kann man den Weg getrost angehen. Der Weg ist zwar ziemlich der Sonne ausgesetzt, aber mit der Lauchalpe (ca. 1000 m) und dem Staufner Haus (1600 m) hat man zwei Möglichkeiten zur Einkehr, bevor man die Bergstation erreicht, die etwa eine halbe Stunde vor dem Gipfel abermals Gelegenheit zur Stärkung bietet.

Zum Weg selbst gibt es nicht viel zu sagen: man steigt durch grüne Matten gemütlich höher, stets den Gipfelgrat und die Bergstation der Hochgratbahn vor Augen. Hat man erst einmal die Bergstation auf etwa 1750 Metern erreicht, trennt einen nur noch der breite Gratweg vom Gipfel. Oben angekommen kann man an dem großen Kreuz die weitreichende Aussicht genießen. Auf dem Gipfel selbst ist dann auch genug Platz für eine gemütliche Rast.

Aufgrund der Tatsache, dass der Hochgrat der höchste Berg der Nagelfluhkette ist und zudem etwas exponiert zu den übrigen Bergzügen der Allgäuer Alpen liegt, ist der Blick wirklich sehr umfassend. Als Alternative für den Rückweg würde sich ein Umweg über den zweithöchsten Berg der Nagelfluhkette anbieten, das Rindalphorn (1822m): in etwa einer Stunde kann man, stets der Grathöhe treu bleibend, zur Brunnenau-Scharte (1624m) absteigen, um dann wieder zum Rindalphorn aufzusteigen. Hat man seinen PKW an der Talstation der Bahn stehen, muss man dann aber für den weiterern Abstieg wieder zur Brunnenau-Scharte zurück und von dort hinab ins Tal und zurück zum Parkplatz.

(c) Thomas Mitterer

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