Zur Geologie des Großen Daumens: Hauptdolomit auf einem Sockel aus Kössener Schichten und Lias-Fleckenmergel.
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Samstag, der 16. September
1995:
Um 9 Uhr steige ich
in Hinterstein in den Bus Richtung Giebelhaus (aktueller
Fahrplan hier
im Internet) und kann dort um 9:25 Uhr in Richtung Daumen starten.
Über schönen Weg geht es bei gutem Wetter hinauf zum Engeratsgundsee,
den ich um 11 Uhr erreiche.
Ich habe mich "rangehalten", da der heutige Wetterbericht für die zweite Tageshälfte zunehmende Bewölkung voraussagt und ich schon noch möglichst viel vom Panorama genießen will. Noch ist das Wetter auf jeden Fall bestens und ich kann besagtes Panorama in Ruhe auf mich wirken lassen. Hier mache ich also zunächst gemütliche Rast und genieße den herrlichen Blick hinüber zur Gipfelwelt des Prinz Luitpold-Hauses.
Wegweiser
am Engeratsgundsee auf 1878 m Höhe.
Wundervoller
Blick vom Engeratsgundsee zur anderen Talseite. Links Glasfelder Kopf, dann
Hochvogel, weiter bis zum Laufbacher Eck.
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Vom See geht es einfach und nur leicht ansteigend, aber etwas unbequem weiter zum kleinen Laufbichelsee (2018m) und von hier aus zum letzten Aufstiegsstück: hinter dem See wird ein Hang recht steil aber einfach in zahlreichen kleinen Serpentinen erstiegen, bis sich, oben angekommen, der Blick auf den letzten flachen Rücken und den Gipfel öffnet.
"Dank" des sehr verregneten Sommers liegen selbst hier oben, in flacher Südlage, noch größere Schneefelder, die aber auch dem ungeübten Wanderer keinerlei Probleme machen. So geht es nunmehr wieder flach die letzten Meter hinauf gen Gipfel, dessen Kreuz man schon aus der Ferne grüßen sieht.
Gegen 12:15 Uhr bin ich oben auf 2280 m Höhe und kann bei immer noch recht gutem Wetter ein schönes Panorama genießen. Trotz der zahlreichen Wolken scheint sich die Regengefahr nicht allzugroß, trotzdem entschließe ich mich aufgrund der sich schließenden Wolkendecke keine weiteren "Extras" zu unternehmen, sondern auf gleichem Weg wieder zum Giebelhaus abzusteigen.
Die
letzten flachen Meter bis zum Gipfel, über das sogenannte "Glasfeld".
Impressionen vom Gipfel des Großen Daumen:
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So steige ich also auf gleichem
Weg wieder ab und bin um 15:35 Uhr bereits wieder unten, genieße am Giebelhaus
ein Radler und fahre mit dem Bus wieder talauswärts nach Hinterstein.
Fazit: sehr
schöne Tour auf einen einfachen Gipfel mit toller Aussicht. Man sollte
aber berücksichtigen, dass abgesehen von der Schwarzenberghütte, die
man in den Auf- oder Abstieg einbinden kann, keine Hütte zur Verfügung
steht. Dies gilt auch für die anderen Wege, die aber noch länger sind,
sieht man einmal vom Weg übers Koblat ab, den man ja mit der Nebelhornbahn
beachtlich abkürzen kann.
Übrigens: Der letzte Bus nach Hinterstein geht um 18:15 Uhr
ab Giebelhaus, im Herbst (vorher erkundigen) bereits gegen 17:15 Uhr. Keine
Sorge, wenn den viele Wanderer nehmen wollen, wird gegebenenfalls ein zweiter
Bus eingesetzt. Buspreis im Herbst 2003 für eine Person: 3 Euro.
nach
oben !!!