Gasherbrum II - 8035 Meter

Gasherbrum II

Bild: Der Gasherbrum II. (c) http://de.wikipedia.org.

Ersteigungsgeschichte:

1904:
Der Herzog der Abruzzen erkundet die Gasherbrum-Gruppe, der Fotograf Victorio Sella dokumentiert die Expedition.

1934:
Eine Expedition unter G. O. Dyhrenfurth kommt an der Südseite bis etwa 6250 Meter.

1956:
Österreicher unter Fritz Moravec können von den Vorarbeiten der früheren Jahre zehren und sind erstmalig erfolgreich: über den Südwestgrat erreichen Sepp Larch, Hans Willenpart und Fritz Moravec am 7. Juli den Gipfel.

1975:
Franzosen gelingt über die Südrippe die Zweitbesteigung. Polen überschreiten den Berg, indem sie über die Nordwestwand aufsteigen und über dem Weg der Erstbesteiger absteigen. Wanda Rutkiewicz gelingt ebenfalls der Gipfel, wobei die Erstbesteigung des Gasherbrum III, einer der höchsten Siebentausender, primäres Ziel dieser polnischen Frauenexpedition ist (welches auch erreicht werden konnte).

1979:
Prominente Bergsteiger schaffen einen erfolgreichen Gipfelaufstieg, unter ihnen Reinhard Karl, Kurt Diemberger und Hans Schell.

1982:
Reinhold Messner besteigt mit den Pakistani Sher Khan und Nazir Sabir am 24. Juli den Berg über den Normalweg. Es ist nach dem Kantsch sein zweiter Achttausender in diesem Jahr. Ebenfalls 1982 steht das Bergsteigerehepaar L. und Maurice Barrard auf dem Gipfel. Sie kommen 1986 am K2 um.

1983:
Eine Schweizer Expedition unter S. Wörner besteigt den Gasherbrum II, Hidden Peak und Broad Peak innerhalb von zwei Wochen!!! Unter ihnen auch die Spitzenbergsteiger Marcel Rüedi und Erhard Loretan. Im gleichen Sommer eröffnen Voytek Kurtyka und Jerzy Kukuczka eine neue Route über den Ostgrat.

1984:
Reinhold Messner und Hans Kammerlander überschreiten den Gasherbrum II und Hidden Peak - es ist die erste Doppelüberschreitung zweier Achttausender! Ein Franzose und ein Schweizer fahren vom Gipfel mit Ski ab.

2003:
Die österreichischen Brüder Gerfried Göschl und Wolfgang Göschl aus Hall in der Steiermark erreichen am 4. Juli den Gipfel. Nachdem sie um 1 Uhr nachts aufgebrochen waren, erreichten sie um 8:30 Uhr den Gipfel. Aufgrund der enormen Neuschneemassen und der schlechten Wetterbedingungen musste vom ursprünglichen Ziel einer neuen Route abgesehen werden.

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